Übersicht aller Artikel

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Ausgabe 03 / 24

Umwelt­schonender Lötprozess

Die Welt der Wärmetauscher entwickelt sich rasant weiter, wobei ständig neue und komplexere Geometrien entstehen. Gleichzeitig wird immer mehr Wert auf kostengünstige und umweltfreundliche Lösungen gelegt. Das macht die Entwicklung eines Hartlots für das flussmittelfreie Schutzgaslöten zu einer unglaublich spannenden und wichtigen Herausforderung.

Bauteil mit Riss
Ausgabe 03 / 23

Umform­barkeit von 6xxx- legierungen

Ob als Motorhaube, Tür, Kotflügel oder Heckklappe - AMAG-Automobilbleche kommen überall zum Einsatz und erfüllen eine Vielzahl an Anforderungen. Dazu zählen neben den mechanischen und umformtechnischen Eigenschaften eine herausragende Korrosionsbeständigkeit, prozessstabile Schweißbarkeit und Klebefähigkeit gepaart mit ausgezeichneter Oberflächenqualität zur defektfreien Lackierung.

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Ausgabe 03 / 24

Widerstände überwinden mit aluminium

Energiewende
Die dezentrale Elektrifizierung der Infrastruktur spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität unserer Gesellschaft. Zahlreiche elektrische Applikationen erleben einen wahren Boom, seien es Solaranlagen und Heimenergiespeicher im Bauwesen oder Ladeinfrastruktur und Batterien für die Elektromobilität. Sämtliche Anwendungen verbindet dabei eine wichtige Komponente: kosteneffiziente elektrische Leiter mit einem geringen elektrischen Widerstand, die dabei zudem eine gute Verarbeitbarkeit aufweisen. Im englischen Sprachgebrauch werden diese elektrischen Leiter als „Bus Bars“ bezeichnet.

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Ausgabe 03 / 24

WIE wird der CO₂-FUßABDRUCK ermittelt?

Die Ökobilanz und der CO2-Fußabdruck
Die Ökobilanz (engl. Life Cycle Analysis, kurz: LCA) ist eine systematische, genormte Analyse der Umweltauswirkungen eines Produktes. Idealerweise berücksichtigt die LCA alle Stoff- und Energieströme. Der CO2-Fußabdruck bzw. engl. Carbon Footprint auf Produktebene (CFP) ist eine Ökobilanzierung der verursachten Treibhausgasemissionen im Verlauf des Produktlebensweges.

Sickerbecken
Ausgabe 03 / 24

Zuverlässigkeit und Liefertreue Teil 2:

Die Auswirkungen des Klimawandels sind am AMAG-Standort Ranshofen spür- und messbar angekommen. Dies wird deutlich, wenn man die Entwicklung verschiedener klimatischer Kennzahlen in Ranshofen vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten betrachtet.

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Ausgabe 03 / 23

Live und in Farbe

Wenngleich AlMgSi(Cu)-Legierungen bereits seit langer Zeit Standard für diverse Leichtbauanwendungen sind, werfen die Abläufe auf mikrostruktureller Ebene während des Fertigungsprozesses immer wieder spannende Fragen auf. Seit mehreren Jahren stehen dabei vor allem die Clusterbildung sowie deren Einfluss auf die Warmauslagerung bzw. die Ausbildung härtender Ausscheidungen im Fokus [1,2]. Zu frühen Stadien der Überalterung sind ebenfalls neue und umfangreiche Untersuchungen zu finden [3,4]. Im direkten Vergleich dazu findet der Entstehungsmechanismus der stabilen Phasen bislang etwas weniger Beachtung und die verfügbaren Informationen dazu sind bisweilen uneindeutig [5-8]. Dies ist insofern nicht allzu überraschend, als dass stabile Phasen in AlMgSi(Cu)-Legierungen im finalen Produkt typischerweise unerwünscht sind, da sie keinen nennenswerten Beitrag zur Festigkeit liefern.

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Ausgabe 03 / 23

Si oder nicht Si

Die Umformbarkeit von Al-Mg-Si-Blechen (6xxx-Legierungen) für Außenhautanwendungen im Automobilbau wird schon beim Warmwalzen maßgeblich beeinflusst. ForscherInnen der AMAG konnten nun in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnerinstituten eine physikalische Ursache dieses Zusammenhangs bei der wichtigen AA6016-Legierung identifizieren: reine Silizium-Ausscheidungen wachsen während und nach dem Warmwalzen an Korngrenzen. Werden sie zu groß, verschwinden sie beim Lösungsglühen nicht vollständig und reduzieren die Umformbarkeit. Um das zu vermeiden, setzt die AMAG ein eigens für diesen Zweck entwickeltes Werkstoffmodell ein, welches das Wachstum von Silizium-Ausscheidungen vorausberechnet. Warmwalzstichpläne werden damit nun rasch am Rechner optimiert, um die bestmögliche Umformbarkeit von Automobilblechen zu erreichen.

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Ausgabe 03 / 23

Auch bei Aluminium kommt es auf die inneren Werte an

Frau Dr. Ramona Tosone, welchen Einfluss hat denn die Mikrostruktur auf die Materialperformance von Aluminium?

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Ausgabe 03 / 23

Nachhaltige Aluminium­produktion

Aluminium kann durch Recycling, Energieeffizienz, Langlebigkeit und die konsequente Anwendung von Leichtbaukonzepten „grüner“ werden

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Ausgabe 03 / 23

Darf es etwas mehr sein?

Das jüngste Mitglied der CrossAlloy®-Familie von AMAG, CrossAlloy®.68, ist ein Musterbeispiel für die Anpassung der Eigenschaften durch thermomechanische Verarbeitung und Gefügekontrolle. Im Bestreben nach recyclingfreundlichen Aluminiumknetlegierungen wurden einer typischen 6xxx-Legierung sehr hohe Eisengehalte zugesetzt, wie sie in 8xxx-Legierungen für Folienanwendungen üblich sind, was zu interessanten Beobachtungen geführt hat.

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Ausgabe 03 / 23

GIBT ES GRÜNES ALUMINIUM?

Um es gleich vorwegzunehmen - Aluminium hat eine silbrige Farbe und kann lediglich grün lackiert bzw. anodisiert werden. Ähnlich verhält es sich mit den Äußerungen zum Thema grünes Aluminium: erst bei genauerer Betrachtung wird deutlich, ob eine Behauptung lediglich eine solche ist, also grün eingefärbt, oder ob die Aussage nachvollziehbar fachlich korrekt ist.

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Ausgabe 03 / 23

Ready for Take-off

Wie im AluReport 01/2023 ausführlich berichtet, hat AMAG components einen Masterplan für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens erarbeitet. Die Umsetzung dieses Masterplans erfolgt in mehreren Phasen an den Standorten Übersee und Karlsruhe und zielt auf die Verbesserung aller wesentlichen operativen Kennzahlen zur bestmöglichen Versorgung unserer Kunden ab: